Bleistiftzeichnungen

 

Mit  Graphitstiften (umgangssprachlich „Bleistifte“) lässt sich eine Vielfalt an Grautönen darstellen – vom zartesten Hauch bis hin zur tiefen Dunkelheit.  Die feine Spitze erlaubt es, Details auch auf kleinen Formaten sehr gut herauszuarbeiten. Graphitstifte gibt es in verschiedenen Härtegraden, wobei der Künstler meist mit weichen Bleistiften arbeitet.  Je nachdem, mit welchem Härtegrad gearbeitet wird, können die unterschiedlichen Graustufen entweder durch mehr oder weniger starken Aufdruck und/oder durch den gerade benutzten Härtegrad bestimmt werden, wobei man die letztere Art beim portraitieren bevorzugen sollte, da sonst ein starker Glanz entsteht, der je nach Lichteinfall beim Betrachten der Zeichnung stören könnte. Die Glanzwirkung des Graphitstiftes lässt sich natürlich nicht ganz vermeiden, daher empfehle ich bei schwarzen bzw. eher dunklen Fellfarben oder bei Tieren mit einem großen Schwarzanteil, wie z.B. einer schwarzen Gesichtsmaske beim Hund, zu den Mars Lumograph black oder den Pitt Graphite Matt Stiften. Die Mars Lumograph black Zeichenstifte der Firma Staedtler und die Pitt Graphite Matt Stifte der Firma Faber-Castell sind Graphitstifte mit einem hohen Rußanteil. Sie haben dadurch einen matten, tiefschwarzen Abrieb und deutlich weniger Glanz/Lichtreflexion als normale Bleistifte, deren Auftrag mitunter beim Betrachten eines Bildes etwas stört – je Lichteinfall und Intensivität des Auftrags. Gerade bei schwarzen/dunklen Hunden würde ich immer den Lumograph black oder den Pitt Graphite Matt von Faber Castell vorziehen. Den Pitt Graphite Matt gibt es sogar bis zur Klassifizierung 14B, die man so nirgends bei Graphitstiften findet und eine Weltneuheit ist.